Am 8. Dezember war FlightXPress zu Gast beim Hamburger Flusi-Treff. Für uns war dies ein wichtiger Termin, denn wir wussten, wie kritisch die Hanseaten die Entwicklungen von FlightXPress in den letzten Jahren und Monaten verfolgt hatten. Nicht dass Ecky, die Jürgens, Karl-Heinz, Henning und die andere uns oder mir gegenüber unfreundlich gewesen waren. In Gegenteil, ich hatte die vorherigen Treffen in Hamburg stets als sehr freundschaftlich empfunden. Wenn es aber darum ging, klare Kante zu machen und zu sagen, was bei FlightXPress nicht gefiel, haben sie nie lange gezögert. Und diesmal war ich nicht aus privatem Interesse wie früher dort, sondern als Chefredakteur.
Deswegen stand es für uns auf der Tagesordnung keine Werbeaktion, sondern hauptsächlich das Gespräch mit Lesern und Kritikern. Und in der Tat haben wir lange über das Magazin diskutiert. Anhand der neuen Ausgabe, die seit heute gedruckt wird, haben wir unser Konzept und auch unsere Pläne für die Zukunft erklärt. Es kamen auch sehr direkte Fragen, die wir hoffentlich ausreichend beantwortet haben.
Am Ende hatten wir ein sehr positives Feedback bekommen. Wir haben weniger Kritik sondern viele Anregungen erhalten, um das Heft noch besser und attraktiver zu machen. Auch potenzielle Autoren haben sich gemeldet, was mich sehr gefreut hat. Das Wichtigste war aber das Gefühl zu haben, dass unsere Anstrengungen, FlightXPress aus der Krise herauszuholen, durchaus erkannt wurden und dass uns nun zugetraut wird, ein gutes und ansprechendes Magazin zu machen.
Gefreut hat mich natürlich auch die Schnelligkeit, mit der mein Tiramisù weggeputzt wurde. Der hatte mir am Samstag Vormittag ziemlich viel Stress besorgt. Die Amaretto-Flasche war nämlich überraschend leer. Lag es vielleicht daran, dass die Schwiegereltern vor drei Wochen zu Besuch gewesen waren? Keine Ahnung. Auf alle Fälle fehlte mir in letzter Sekunde eine wichtige Zutat. So musste ich schnell bis zum nächsten Supermarkt radeln, der nur eine billige Sorte hatte. So radelte ich weiter bis zum übernächsten Laden. Dadurch hatte ich 45 Minuten kostbare Zeit verloren und machte mich schon Sorgen, ob ich den Chef pünktlich vom Flughafen abzuholen schaffte. Aber ich hatte den Tiramisù im Forum des Hamburger Flusi-Stammtisches versprochen und wollte unbedingt Wort halten.
Tiramisù bedeutet übrigens „Zieh mich hoch“, weil er eine anregende, aufmunternde Wirkung haben soll. Insofern war er wahrlich die richtige Süßspeise für dieses Treffen.
Ich möchte mich bei Ecky, Jürgen, den Mitgliedern des FSC e.V. und allen Besuchern für die Gastfreundschaft, die leckeren Kuchen und das Interesse herzlich bedanken.
Anbei ein paar Bilder:

„Ecky“ Voss, der Organisator des Hamburger Flusi-Stammtisches, ließ sich vom Chaos nicht stören und flog und flog und flog.

Jürgen Volkmer, Betreuer des Hamburger Flusi-Forums (links), mit Marc Goergen und Stefan Widdau (beide FXP).

Marc hatte auch einiges zu erklären.
Und nun ein paar gemischte Bilder.


