Karl-Heinz arbeitet fleißig – selbst in der Nacht – und entwickelt AAM weiter. Die Beta der kommenden Version kann schon mit dem neuen Ordnersystem von FSX umgehen. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, einzelne Luftfahrzeugordner auszublenden. Es hat nämlich keinen Sinn, z.B. Hunderte von AI-Flugzeugen aufzulisten, wenn man sie gar nicht bearbeiten möchte.

Außerdem kann AAM jetzt auch mit Modellen umgehen, die mehr als nur eine AIR-Datei im selben Aircraft Container besitzen. Manches Add-on hat zwei oder mehr Aerodynamikdateien, z. B. für Varianten mit oder ohne Radverkleidungen. Früher konnte AAM nur eine Datei berücksichtigen, nun erkennt er jede AIR-Datei.

Karl-Heinz war zudem so nett, mir einen großen Wunsch zu erfüllen: Jetzt gibt es bei jeder Tabelle einen Export-Knopf. Wenn man darauf klickt, wird die Tabelle als ASCII-Datei gespeichert. Diese kann man in jeder beliebigen Tabellenkalkulation öffnen und bearbeiten. So kann man auch sehr komplexe Änderungen der Tabellen besonders bequem vornehmen. Zum Beispiel zusätzliche Leistungskurven für die Turbinen.

In der Zwischenzeit habe ich auch etwas getan und die AAM.INI so aktualisiert, dass alle neuen Sektionen der AIR-Datei, die von FSX Acceleration eingeführt wurden, ausgelesen und bearbeitet werden können. Auch habe ich anhand des ESP SDK zahlreiche Einträge korrigiert und verbessert. In den sogenannten Mach-Tables gab es ein paar dicke Schnitzer. Für die Leute, die – wie ich – nicht auf Anhieb wissen, was „delta Cmih (M)“ heißt, habe ich die kryptische Sprache der Aerodynamiker etwas entschlüsselt.
Und ja, die Labels der Tabellen sind jetzt auch korrekt.
Und wann erscheint AAM? Eigentlich könnte es bald erscheinen. Es gibt aber immer noch ein paar Problemchen, insbesondere mit Vista. Auf meiner sehr speziellen Vista-Installation wird die Liste der installierten Flugzeuge nicht korrekt gescannt. Unter XP läuft alles perfekt.
Wenn es also etwas länger dauert, ist nicht Karl-Heinz schuld, sondern nur mein Vista-PC.
